Depressionen: Ursachen und Behandlung

Wenn die Lebensfreude verloren geht

Die Depression ist laut WHO die Volkskrankheit Nummer 1. Sie hat viele Gesichter und kann zu zahlreichen psychischen und körperlichen Symptomen führen, die sich in der Form, der Schwere und im Verlauf ganz unterschiedlich äußern. Sie ist eine ernst zu nehmende Erkrankung und kein Zeichen von Schwäche, fehlender Willensstärke oder Unvermögen. Häufig wird sie allerdings nicht erkannt oder verharmlost. Dabei ist der erste Schritt aus der Depression, sich in fachärztliche Behandlung zu begeben.

Selbsttest Depression

Sollten Sie verunsichert sein, ob bei Ihnen eine Depression vorliegen könnte, kann der folgende Test einen ersten Hinweis geben.  Bitte bedenken Sie, dass ein Testergebnis keine Diagnose bedeutet. Nur im Gespräch mit Ihrem Arzt oder Psychologen kann eine Diagnose gestellt werden.

Bitte beantworten Sie dazu die folgenden 10 Fragen.

Die Auswertung erfolgt vollkommen anonym.

Leiden Sie seit mehr als 2 Wochen unter ...


Symptome der Depression

Folgende Symptome können über Wochen und Monate hinweg auftauchen, so dass der Alltag oder sogar das Leben zur Last wird:

  • Gefühl von innerer Leere
  • Niedergeschlagenheit
  • Selbstzweifel
  • Kopf- oder Bauchschmerzen
  • Antriebslosigkeit
  • nachlassendes sexuelles Interesse
  • Reizbarkeit
  • Angst
  • Lustlosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit
Psychotherapie in Dortmund

Ursachen

Zwei Dinge kommen beim Auftreten einer Depression zusammen. Zum einen gehört dazu eine gewisse biologische veranlagte Bereitschaft eine Depression zu entwickeln.

Zum anderen bedarf es eines Ereignisses, eines Einschnittes in der persönlichen Lebensgeschichte als Auslöser für die Erkrankung.

BEHANDLUNG VON DEPRESSIONEN

Psychotherapie und Medikamente

Nach einer systematischen Diagnostik können wird Ihnen eine auf Sie abgestimmte Therapie angeboten. Der Behandlungserfolg hängt wesentlich von der individuell abgestimmten Therapie ab.

Mit den modernen Behandlungsmöglichkeiten lässt sich die Dauer einer depressiven Episode erheblich verkürzen und die Beschwerden können deutlich gebessert oder geheilt werden.

Wir können Sie beruhigen: Eine Depression ist grundsätzlich sehr gut behandelbar und ist in der Regel zeitlich begrenzt (episodisch). Leiden Sie nicht länger als nötig, lassen Sie sich behandeln. Niemand sollte sich schämen eine Depression behandeln zu lassen. 

Die nebenwirkungsarme medikamentöse Therapie ist dabei nur eine Säule der Behandlung.
Eine weitere Säule ist das psychotherapeutische Gespräch mit dem Betroffenen, in dem auf den lebensgeschichtlichen Hintergrund eingegangen und nach Bewältigungsstrategien gesucht wird.

Gerne stehen wir Ihnen während der Behandlung und auf dem Weg zu mehr Zuversicht zur Seite.

Zitate von Betroffenen

„Ich möchte gerne weinen, aber ich kann es nicht.“
„Ich weiß, dass ich meinen Mann und meine Kinder liebe, aber ich kann es nicht mehr fühlen."
"Alle Gefühle sind stumpf, wie grau und leer.“
"Als würde ich in einem Tornado stehen.“
"Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist.“
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Wenn ein Familienmitglied, der Lebenspartner oder ein Freund von Depression betroffen ist, kann das zur psychischen Belastung der nahestehenden Personen führen. Uns liegt es am Herzen, dass Sie sich nicht dafür verantwortlich machen, das Problem zu lösen. Geben Sie ein Stück weit Verantwortung ab, indem Sie Ihren Freund/Freundin oder Partner/Partnerin  in professionelle Hände übergeben. Ermutigen und unterstützen Sie den Betroffenen dabei, zum Arzt, zu einer Beratungsstelle oder zu einer Klinik zu gehen. Denn wir können Sie beruhigen: eine Depression ist eine Erkrankung, die sich gut behandeln lässt.

Kümmern Sie sich aber auch um Ihr Wohlbefinden und sorgen Sie auch dafür, dass Sie die bestmögliche Unterstützung bekommen. 

Nehmen Sie Ihre seelische Gesundheit in die Hand!

Weitere Informationen

Im Umgang mit den Betroffenen sollten Sie Verständnis zeigen und sich bewusst machen, dass Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit keine Zeichen von persönlicher Schwäche sind und keinem angelastet werden können. Auch wenn der Betroffene sich zurückzieht oder sogar abweisend ist, sollten Sie versuchen ihn zu unterstützen, um fachliche Hilfe zu erhalten.

Hier erhalten Sie viele Tipps für Angehörige ➟